Gingivarezessionen

Gingivarezessionen sind extrem häufig und können zu Komplikationen wie Wurzelkaries, beeinträchtigtem Aussehen, reduzierter Mundhygiene und Überempfindlichkeit der Wurzeloberfläche führen1,2 .

Es wurden verschiedene Lappentechniken für die Rezessionsdeckung entwickelt, häufig unter Nutzung von autogenem Gewebe. Statt autogenem Gewebe kann auch Geistlich Mucograft® mit der Lappentechnik kombiniert werden3,4.

In Kombination z. B. mit einem koronalen Verschiebelappen zeigen autogenes Bindegewebe und die Kollagenmatrix Geistlich Mucograft® eine vergleichbare durchschnittliche Rezessionsdeckung3 und einen vergleichbaren Gewinn von keratinisiertem Gewebe3,4.

Jedoch gilt für die Geistlich Mucograft® Matrix:

  • Sie ist für den Patienten mit einer geringeren Morbidität verbunden3,4
  • Man kann auf die schmerzhafte Entnahme von Weichgewebe verzichten3,4

 

Klinischer Fall: Einzelrezessionsdeckung mit koronalem Verschiebelappen und Geistlich Mucograft® bei dünnem Gingiva-Biotyp.

 

Geistlich Mucograft® in Verbindung mit einem koronalen Verschiebelappen deckt eine Gingivarezession wirkungsvoll, ohne zusätzliche Schmerzen zu verursachen.

 

Referenzen:

  1. Chambrone L, et al.: Cochrane Database Syst Rev (2): CD007161.
  2. Bignozzi I, et al.: J Periodontal Res 2013 May 7.
  3. Cardaropoli D, et al.: J Periodontol 2012; 83(3): 321-28.
  4. McGuire MK & Scheyer ET: J Periodontol 2010; 81(8): 1108-17.