Behandlungsmethode AMIC®

Bei AMIC® (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese) wird eine Kollagenmembran verwendet, um die körpereigene Selbstheilungskraft bei der Regeneration des Knorpelgewebes zu unterstützen. AMIC® wurde speziell für regenerative Behandlungen entwickelt, die die Gelenkfunktion wiederherstellen. Die Methode kommt bei Knorpelschäden im Knie, im Sprunggelenk und in der Hüfte zum Einsatz.

So funktioniert AMIC®

Bei der AMIC®-Behandlung wird beschädigter Knorpel entfernt. Vom darunterliegenden Knochen wandern Zellen in den Defekt ein, wo sie das Wachstum von neuem Knorpelgewebe fördern. Eine kleine Kollagenmembran bedeckt den Bereich und schützt das neu wachsende Gewebe vor verschiedenen Einflüssen und Kräften im Gelenk.

Eine spezielle Kollagenmembran

Die AMIC®-Kollagenmembran wird in der Schweiz aus natürlichem, von Schweinen gewonnenem Kollagenmaterial hergestellt. Kollagen ist einer der wichtigsten Bausteine von Knochen, Haut, Muskeln, Sehnen und Knorpel. Bei der Produktion werden die Kollagenfasern isoliert und zu einer elastischen, aber widerstandsfähigen Membran verarbeitet. Die Membran wird nach und nach vom Körper resorbiert und durch neu gebildetes Gewebe ersetzt.

Nachhaltig positive Resultate

Klinische Studien aus über zehn Jahren belegen den Behandlungserfolg mit AMIC®. Das minimalinvasive Verfahren wurde von Geistlich Surgery in Zusammenarbeit mit führenden orthopädischen Chirurgen in Europa entwickelt. AMIC® eignet sich, um Knorpelschäden zu behandeln, Schmerzen zu hemmen oder zu lindern und fortschreitenden Knorpelabbau zu verhindern.

 

Wenn Sie Fragen zu AMIC® haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Chirurgen.

 

Dr. Sanja Saftic
International Product Manager