Behandlungsmethoden

Mit bewährten Produkten behandeln – das defektorientierte Geistlich-Konzept

Die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode für den Knochenaufbau des Kieferkamms hängt vor allem von der Größe und Geometrie des Knochendefektes ab. Geistlich Biomaterialien dienen als ideale Leitschiene für die Biologisierung von innen und Titan-Pins, Schirmschrauben oder ein Gitter zur Stabilisierung von außen. Dies sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Augmentation.

 

Guided Bone Regeneration (GBR)
Für die Fixierung resorbierbarer Membranen bei kleineren regenerativen chirurgischen Eingriffen.

Vorteile bei der Behandlung mit Titan-Pins

  • Sicherung des partikulären Knochenersatzmaterials gegen Mobilität, um Mikrobewegungen und Dislokationen des Augmentats zu vermeiden 
  • Fixierung der Barrieremembran zur Unterstützung der aktiven Heilungsphase
  • Bessere Resultate durch die zusätzliche Membranfixierung 1,2
     

Stabilized Bone Regeneration (SBR)
Eine Behandlungsmöglichkeit kleinerer bis komplexer Knochendefekte mit der Tentpole-Technik.

Vorteile bei der Behandlung mit Schirmschrauben:

  • Alternative zu Knochenblöcken, Schalen und titanverstärkten PTFE-Membranen
  • Raum und Ruhe für das partikuläre Augmentat
  • Sichert die Lage der Membran
  • Kostengünstig
  • Schnelles Einbringen und Entfernen
  • Schutz vor Dislokationen des Augmentats
     

Customized Bone Regeneration (CBR®)
Eine passgenaue 3D-gedruckte Lösung für die Regeneration von komplexen Knochendefekten mit vertikaler und horizontaler Ausprägung.

Vorteile bei der Behandlung mit dem Yxoss CBR® Titangitter und Mikroschrauben:

  • Passgenauigkeit für die exakte Formgebung des neuzubildenden Knochens und Volumenstabilität
  • Weniger Komplikationen als bei herkömmlich gebogenen Meshes aufgrund der Vermeidung von Rückstellkräften und scharfen Kanten
  • Hohe Belastbarkeit gegen Druck- und Scherkräfte
  • Verkürzung der OP-Dauer durch leichtes Einbringen (individuell vorgeformte Gitterform) und Entfernen (Easy Removal Design®)
  • Ungestörte Knochenheilung frei von Druckbelastung
  • Möglichkeit zur Rekonstruktion von ursprünglichen anatomischen Formen

 

 

Referenzen:

  1. A Mertens C, Braun, Krisam J, Hoffmann J. The influence of wound closure on graft stability: An in vitro comparison of different bone grafting techniques for the treatment of one-wall horizontal bone defects. Clin Implant Dent Relat Res. IGHP Apr;IH(I):IOK-IPH. doi: HG.HHHH/cid.HINIO. Epub IGHP Feb HH.
  2. Hutmacher D, Kirsch A., Ackermann KL, Hürzeler MB. Implantologie. HPPO;J:IHJ-IJG