Kleine Knochenaugmentationen

Die gesteuerte Knochenregeneration (Guided bone regeneration, GBR) ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem Knochenersatzmaterialien und Barrieremembranen verwendet werden, um das Wachstum von neuem Knochen an Defektstellen zu dirigieren.

Autologer Knochen und/oder ein Biomaterial werden in den Knochendefektbereich eingebracht. Dort bietet das Material eine Leitschienenstruktur für die Bildung von neuem Knochen. Barrieremembranen, die den aufgefüllten Defekt abdecken, verhindern das Einwachsen von Weichgewebe.

Eine GBR wird beispielsweise durchgeführt, um bei Fenestrations- oder Dehiszenzdefekten Knochen um ein Implantat wiederherzustellen, größere Kieferknochendefekte zu kompensieren oder die Knochenresorption nach Zahnextraktion in defekten Alveolen zu verhindern.


Warum ein Knochenersatzmaterial anstatt autologen Knochen verwenden?

Autologer Knochen stimuliert am besten die Bildung von neuem Knochen und scheint deshalb das bevorzugte Transplantatmaterial zu sein. Die Entnahme von Patientenknochen verursacht jedoch Schmerzen und verlängert die Operations- und Genesungszeit. Außerdem unterliegt autologer Knochen einem gewissen Grad an Resorption1.

Geistlich Knochenersatzmaterialien sind eine wertvolle Alternative zu autologem Knochen und zeigen einige Vorteile. Sie ersparen dem Patienten die schmerzhafte Knochenentnahme, bieten ein stabiles Gerüst für die Knochenneubildung und erhalten aufgrund ihrer langsamen Resorptionsrate Volumen langfristig2. Aus diesen Gründen ist Geistlich Bio-Oss® das am häufigsten verwendete Knochenersatzmaterial in der regenerativen Zahnheilkunde3,4.

“GBR mit Biomaterialien von Geistlich ist in ästhetischer und funktionaler Hinsicht erfolgreich, hochgradig zuverlässig und mit einem geringen Risiko für ästhetische Komplikationen behaftet.”
Prof. D. Buser, Bern, Schweiz

 

Warum eine Barrieremembran verwenden?

Die Membran gewährleistet in der geschützten Region die ungestörte Knochenregeneration und verstärkt diese erheblich5,6. Mehr als 16 Jahre klinischer Erfahrung haben gezeigt, dass eine native Kollagenmembran wie Geistlich Bio-Gide® eine ideale Barriere darstellt, die eine optimale Gewebeintegration7,8 ermöglicht sowie zu einer möglichst komplikationslosen Heilung beiträgt9. Eine operative Entfernung ist nicht notwendig, da die Membran vom Körper resorbiert wird.

 

Geistlich Bio-Oss® und Geistlich Bio-Gide® sind die Produkte, die am häufigsten für regenerative Verfahren wie etwa kleine Knochenaugmentationen verwendet werden1,2.

Sie unterstützen

  • Vorhersagbare Knochenbildung10-15.
  • Hervorragende Osseointegration und langfristigen Volumenerhalt12,16,17.
  • Langfristige Implantatüberlebensrate18.
  • Komplikationslose Heilung9.
  • Ausgezeichnetes ästhetisches Ergebnis19.

 

Geistlich Biomaterialien sind zuverlässige Partner in der dentalen Regeneration, sowohl für einfache als auch für anspruchsvolle Aufgaben.

 

Referenzen:

  1. Jensen T, et al.: Clin Oral Implants Res 2012; 23(8): 902-10.
  2. Orsini, G, et al.: Oral Dis 2007; 13(6): 586-93.
  3. iData Research Inc., US Dental Bone Graft Substitutes and other Biomaterials Market, 2011.
  4. iData Inc., European Dental Bone Graft Substitutes and other Biomaterials Market, 2012.
  5. Perelman-Karmon M, et al.: Int J Periodontics Restorative Dent 2013; 32(4): 459-65.
  6. Wallace SS, et al.: Int J Periodontics Restorative Dent 2005; 25(6): 551-59.
  7. Schwarz F, et al.: Clin Oral Implants Res 2006; 17: 403-09.
  8. Schwarz F, et al.: Clin Oral Implants Res 2008; 19(4): 402-15.
  9. Becker J, et al.: Clin. Oral Implants Res 2009; 20(7): 742-93.
  10. Aghaloo TL, Moy PK.: Int J Oral Maxillofac Implants 2007; 22: 49-70.
  11. Orsini G, et al.: J Biomed Mater Res. B: Appl Biomater 74B, 2005; 448-57.
  12. Piattelli M, et al.: Int J Oral Maxillofac Implants 1999; 14: 835-40.
  13. Orsini G, et al.: Oral Diseases 2007; 13: 586-93.
  14. Traini T, et al.: J Periodontol 2007; 78: 955-61.
  15. Degidi M, et al.: Clin Implant Dent Relat Res 2009; 11(3): 178-82.
  16. Sartori S, et al.: Clin Implants Res 2003; 14: 369-72.
  17. Maiorana C, et al.: Int J Periodontics Restorative Dent 2005; 25: 19-25.
  18. Jung RE, et al.: Clin Oral Implants Res 2013; 24(10): 1065-73.
  19. Buser D, et al.: J Periodontol 2011; 82(3): 342-49.